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Stadt Weißenfels erhält Fördermittelbescheid fürs Schloss

Im Rahmen des Bundesprogrammes „Nationale Projekte des Städtebaus“ hat die Stadt Weißenfels einen Fördermittelbescheid in Höhe von 1,4 Millionen Euro vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit erhalten. Mit diesem Geld sollen statisch-konstruktive Maßnahmen zur Sicherung und Erhaltung des aufgrund des baulichen Zustandes nicht nutzbaren Südflügels des Schlosses NeuAugustusburg finanziert werden. Unter dem Motto: „verSCHLOSSene Räume öffnen“ wird projektbegleitend ein dialogisch orientierter Beteiligungsprozess erfolgen. Die Bürger der Stadt können sich beispielsweise zum „Tag der Städtebauförderung“ in den Prozess einbringen. Des Weiteren ist geplant, mit Teilnehmern aus verschiedenen Bereichen in Workshops und Werkstätten Ideen für eine nachhaltige Nutzung zu erarbeiten. Dies geschieht gemäß dem Leitgedanken „ein Denkmal wird am besten erhalten, wenn es genutzt wird“. Die Fördersumme wird, in Jahresscheiben aufgeteilt, bis zum Jahr 2021 an die Stadt Weißenfels ausgezahlt, welche sich an den Kosten mit einem Eigenanteil von rund 33 Prozent beteiligt.
Insgesamt stellt der Bund 65 Millionen Euro zur Förderung „Nationaler Projekte des Städtebaus“ zur Verfügung. Das Schloss Neu-Augustusburg in Weißenfels als größtes historisches Gebäude der Stadt gehört zu den 24 Maßnahmen bundesweit, welche im Jahr 2017 zur Förderung ausgewählt wurden. Seit 2014 hat das Bundesministerium insgesamt 108 Projekte auf den Weg gebracht. Mit der Finanzspritze sollen herausragende und beispielgebende Projekte mit besonderer nationaler oder internationaler Wahrnehmbarkeit ausgezeichnet werden.

Foto: Im Südflügel des Weißenfelser Schlosses Neu-Augustusburg (linke Seite) müssen Maßnahmen zur Sicherung und zum Erhalt des Gebäudeabschnitts ergriffen werden. Fotografin: Katharina Vokoun

Quelle: Stadt Weißenfels