Schweinehaltung muss angezeigt werden

Das Veterinär- und Lebensmittelüberwachungsamt hat nun alle Schweinehalter dazu aufgerufen, ihre Schweinehaltung anzuzeigen, soweit dies noch nicht geschehen ist. Da die Afrikanische Schweinepest nun auch Deutschland erreicht hat, ist dieser Schritt dringend notwendig.


Erste Fälle der Afrikanischen Schweinepest sind im September dieses Jahres in Deutschland aufgetreten. Erstmals wurde bei Wildschweinen in Brandenburg das Virus nachgewiesen.


Laut § 26 der Viehverkehrsverordnung besteht eine Meldepflicht, wodurch alle Tierhalter dazu verpflichtet werden, vor Beginn ihrer Tätigkeit ihre Rinder, Schweine, Schafe, Ziegen, Einhufer, Hühner, Enten, Gänse, Fasane, Perlhühner, Rebhühner sowie Tauben, Truthühner, Wachteln oder Laufvögel beim Veterinäramt des Burgenlandkreises anzuzeigen. Zur Bekämpfung der Afrikanischen Schweinepest ist es erforderlich, dass alle Schweinehaltungen bekannt sind.


Im Falle eines Ausbruchs der Afrikanischen Schweinepest im Burgenlandkreis oder einem Nachbarlandkreis, wird die dauerhafte Aufstallung aller Schweine angeordnet. Zugleich sind alle Schweinehalter aufgefordert, die Biosicherheit ihrer Schweinehaltungen sicherzustellen.


Dazu gehört kein unbefugtes Betreten der Schweinehaltung und die Beschränkung der Anzahl der für die Versorgung der Tiere notwendigen Personen auf ein Minimum sowie geeignete, regelmäßige Reinigungs- und Desinfektionsmaßnahmen. Zudem muss sichergestellt sein, dass jeglicher Kontakt von Hausschweinen zu Wildschweinen verhindert wird. Das schließt nicht nur eventuellen direkten Kontakt von Tieren ein, sondern betrifft auch die Futterlagerung und Personen, die Wildschweinkontakte hatten.

Das Veterinäramt des Burgenlandkreises ist unter anderem für die Vorbereitung auf die Afrikanische Schweinepest zuständig. Bei Fragen stehen Ihnen dessen Mitarbeiter auch zu anderen Thema gern zur Verfügung.


Weitere Informationen finden Sie unter: https://www.burgenlandkreis.de/de/aktuelles/afrikanische-schweinepest-einschleppung-verhindern-20039296.html

Quelle: Landratsamt Burgenlandkreis