Die Weihnachtszeit steht vor der Tür, die Vorfreude steigt – und das Leuna, völlig zurecht. Schließlich locken die festlichen Dezemberwochen mit gemütlichen Stunden im Beisein von Familie und Freunden. Dabei rückt das Thema Gesundheit oft in den Hintergrund. Schwere Gerichte und süße Snacks dominieren den Speiseplan, die Turnschuhe werden eingemottet und Weihnachtsstress gewinnt die Oberhand. Die AOK Sachsen-Anhalt gibt Tipps, die Weihnachtszeit gesünder zu gestalten.

Achtsam essen und genießen
Gans oder Karpfen, Plätzchen oder ein guter Wein – besonders zu den nahenden Feiertagen schlägt man bei den Kalorien gern mal über die Stränge. Und das ist gut so, solange man bewusst genießt, gesunde Alternativen einfließen lässt und die Bewegung nicht zu kurz kommt.

Wer sich bewusst macht, was und wieviel er isst, ist bereits auf einem guten Weg. Eine gute Orientierung bietet zum Beispiel die Ernährungspyramide, die verrät, was wie oft im Einkaufskorb landen sollte. Auch sollte man so oft wie möglich mit frischen Zutaten kochen. Ebenso hilfreich: Snacks wie Schokolade, Marzipan und Plätzchen durch Mandarinen, Trockenfrüchte, Nüsse oder Esskastanien ersetzen.

Genügend zu trinken ist auch in der kalten Jahreszeit wichtig. Da wir uns weniger bewegen und weniger schwitzen, lässt das Durstgefühl bei vielen Menschen nach. Gerade während der Weihnachtszeit bietet eine gute Wasserversorgung jedoch Unterstützung, denn sie kurbelt den Stoffwechsel an, optimiert den Verdauungsprozess und bewirkt ein schnelleres Sättigungsgefühl. Ein Glas Wasser zwischendurch kann den Appetit auf so manche Adventsleckerei zügeln.

Aktiv bleiben auch im Winter

Da in der Regel frostige Temperaturen während der Weihnachtszeit vorherrschen – ja vielleicht sogar der erste Schnee fällt –, zieht es so mancher vor, drinnen im Warmen zu bleiben, anstatt sich an der frischen Luft zu bewegen. Doch gerade nach den kalorienhaltigen Genüssen sollte Sport auch im Winter eine wichtige Rolle spielen.

Bei Kälte verkrampft die Muskulatur schnell und es entsteht ein höheres Verletzungsrisiko bei sportlichen Aktivitäten. Daher sollte man sich vorher unbedingt aufwärmen und vor allem auf die richtige Kleidung achten. Am besten eignet sich Funktionskleidung in mehreren dünnen Schichten. Damit wird übermäßiges schwitzen vermieden. Eine Winddichte Jacke, Mütze oder Stirnband und Handschuhe sind ebenfalls wichtig. Damit auch die Füße nicht auskühlen, empfehlen sich Thermo-Sportsocken. Um die Atemwege bei sehr kalten Temperaturen zu schützen, kann ein dünner Schal als Mundschutz verwendet werden.

Gut planen und Atempausen einlegen

Trotz aller Bemühungen, eine besinnliche und ruhige Adventszeit zu erleben, holt uns der Weihnachtsstress alle Jahre wieder ein. Plötzlich mutet das nahende Weihnachtsfest wie eine drohende Deadline an und je mehr Lichtlein brennen, desto größer wird der Druck.

Um dergleichen zu vermeiden, hilft es, den Dezember gut vorauszuplanen sowie Aufgaben und Projekte zu priorisieren. Was muss im laufenden Jahr noch über die Bühne gehen? Was kann auch bis 2022 warten? Konzentrieren Sie sich auf die Umsetzung von Projekten und To-dos, die wirklich vonnöten sind, um das Stresslevel zu senken.

Auch kleine Pausen in Form von 5 bis 10-minütigen Atemübungen sorgen für Entspannung. Dazu setzt oder legt man sich bequem hin, schließt die Augen und konzentriert sich auf das Atmen. Dabei sollte man nichts erzwingen, sondern lediglich beobachten, wie der Atem auf natürliche Weise ein- und wieder ausströmt, wie sich die Brust hebt und senkt und welchen Weg der Luftstrom beschreibt.

Am wichtigsten ist es jedoch, die Weihnachtszeit und das Beisammensein in vollen Zügen zu genießen und so Kraft und Energie für das nächste Jahr zu sammeln. Mehr zu den Themen Balance, Ernährung, Sport und Bewegung gibt es unter www.deine-gesundheitswelt.de

Quelle: AOK Sachsen-Anhalt – Die Gesundheitskasse.