Wer eine festsitzende Zahnspange trägt, hat ein erhöhtes Kariesrisiko. Eine Glattflächenversiegelung kann das Kariesrisiko senken. Die AOK Sachsen-Anhalt bezuschusst die Behandlung für Kinder und Jugendliche mit bis zu 200 Euro.

Feste Zahnspangen schaffen zwar ein gerades Gebiss, können aber bei mangelnder Mundhygiene den einzelnen Zahn angreifen. Denn die festen Apparaturen (Brackets) machen das Zähneputzen deutlich schwerer. Die Drahtkonstruktion bilden Schmutznischen, die man mit der Zahnbürste nur schwer erreicht.

Kariesschutz bei kieferorthopädischer Behandlung

Damit die Zähne von Beginn an vor Karies geschützt sind, ist schon vor Einbringen der festen Zahnspange eine Versiegelung sinnvoll. Zum Schutz der Zahnflächen können Kieferorthopäden oder Zahnärzte deshalb einen fluoridhaltigen Versiegelungslack vor dem Anbringen der Brackets auftragen. Aber auch das Entfernen des Brackets und der Klebereste führt zu Aufrauhungen in der Mikrostruktur des Zahnes, an denen sich Karies bilden kann. Darum ist auch nach dem Entfernen der Brackets eine zweite Versiegelung empfehlenswert.

Das übernimmt die AOK

Die AOK Sachsen-Anhalt bezuschusst im Rahmen des „GESUNDENKONTOS“ die zweimalige Versiegelung von Glattflächen mit einem Schutzlack bei einer kieferorthopädischen Behandlung mit festsitzenden Apparaturen (Brackets).

Dabei werden vor Beginn der kieferorthopädischen Zahnkorrektur und nach dem Entfernen der Apparatur je 100 Euro erstattet – maximal jedoch die Höhe des Rechnungsbetrages. Die Regelung gilt bis zur Vollendung des 18. Lebensjahres.

Für die Kostenerstattung reichen Versicherte einfach die Original-Rechnungen per Post oder in Ihrem AOK-Kundencenter ein. Die erste Rechnung zu Beginn der Behandlung erstattet die AOK sofort. Die Rechnung nach dem Entfernen der Brackets wird übernommen, sobald der Kieferorthopäde den erfolgreichen Abschluss der Behandlung bestätigt hat.

Bild und Textquelle: AOK Sachsen-Anhalt