Positionspapier an Wirtschaftsminister Willingmann übergeben

Landrat Götz Ulrich als Vorsitzender des touristischen Regionalverbandes Saale-Unstrut hat heute gemeinsam mit dem Landrat des Saalekreises, Hartmut Handschak, an Wirtschaftsminister Professor Dr. Armin Willingmann ein Positionspapier mit Hilfsforderungen für die Tourismuswirtschaft übergeben. Die zentrale Forde-rung ist eine schrittweise Öffnung von Gaststätten und Beherbergungsbetrieben sowie Tourismusanbietern zum schnellstmöglichen Zeitpunkt auf der Grundlage vorliegender strenger Hygienekonzepte.

„Die schrittweise Öffnung von Gaststätten und Herbergen unter strengen Hygieneauflagen befürworte ich sehr. Dies wäre ein wichtiges Entgegenkommen für die vor allem mittelständischen Unternehmen und Familienbetriebe, deren Existenz jetzt auf dem Spiel steht“, so Landrat Götz Ulrich. Und Ulrich weiter: „Natürlich müssen wir das Infektionsgeschehen im Burgenlandkreis weiter im Auge behalten. Aber das ist im Moment sehr moderat, so dass wir kleine weitere Schritte gehen könnten, zum Bespiel mit Freisitzen beginnen und Abstand halten.

“ Zudem werden unter anderem weitere nicht zurückzahlbare Zuschüsse für touristische Unternehmen, Gaststätten und Beherbergungsbetriebe sowie der Ausbau der Unterstützungsprogramme wie Kurzarbeitergeld, Steuererleichterungen und Liquiditätshilfen gefordert.

Das Positionspapier macht auf die massiven Folgen für den Tourismus an Saale, Unstrut und Weißer Elster aufmerksam. Allein in den Monaten März und April kam es schätzungsweise zu Einbußen von 50 bis 60 Millionen Euro. Davon seien nicht nur der Tourismus, sondern auch die mit ihm verflochtenen Branchen wirtschaft-lich stark betroffen. Nachholeffekte sind im Tourismusgewerbe schwer zu erzielen, denn kein Teller und kein Bett könne zwei Mal verkauft werden, wie aus dem Positionspapier hervorgeht.

Quelle: Landratsamt Burgenlandkreis