Hohenmölsen – Zukunft des Hauses Friedensstraße 7 weiter offen

Gutachten des Sachverständigen liegt vor / Versicherung würde den im April nach einem Wasserrohrbruch entstandenen Schaden regulieren

Für das beschädigte Haus Friedensstraße 7 in Hohenmölsen liegt mittlerweile das Gutachten des Sachverständigen vor. Danach wird der Abriss des Gebäudes empfohlen. Dieser Entscheidung liegen nach Einschätzung des Experten sowohl wirtschaftliche als auch sicherheitsrelevante Aspekte zu Grunde.
Nach einem Rohrbruch Ende April in der Friedensstraße ist die Bausubstanz des Hauses mit der Nummer 7 offenbar in Mitleidenschaft gezogen worden. Mitte Juni ist die dort lebende dreiköpfige Familie in Abstimmung mit der Stadt Hohenmölsen und der Eigentümerin des Hauses vorsichtshalber evakuiert worden. Zwischenzeitlich wurde geprüft, welche Schäden tatsächlich entstanden sind und ob es sich lohnen würde, das Wohnhaus zu sanieren.
Die MIDEWA Wasserversorgungsgesellschaft in Mitteldeutschland mbH hatte den Haftpflichtschaden ihrer Versicherung gemeldet. Der Kommunale Schadenausgleich kam nach Prüfung zu dem Schluss, den Schaden in festgelegter Höhe zu begleichen und der Eigentümerin das Geld auszuzahlen – sofern diese damit einverstanden wäre. In dieser Angelegenheit wird es zwischen dem Kommunalen Schadenausgelich als zuständigem Versicherungsunternehmen der MIDEWA und der Eigentümerin des Hauses einen Gesprächstermin geben. An dieser Stelle endet die Zuständigkeit der MIDEWA in Bezug auf das weitere Vorgehen.
Sobald sich der Kommunale Schadenausgleich und die Eigentümerin geeinigt haben, wäre die Eigentümerin für alle nachfolgenden Maßnahmen im Zusammenhang mit dem Haus in der Friedensstraße 7 verantwortlich. Derzeit ist die Straße unmittelbar vor dem beschädigten Gebäude weiter gesperrt. Die Familie lebt seit der Evakuierung übergangsweise in einer Wohnung, die die WOBAU Hohenmölsen GmbH in Abstimmung mit der Stadtverwaltung zur Verfügung gestellt hatte.

Quelle: MIDEWA Wasserversorgungsgesellschaft in Mitteldeutschland mbH