Für großes Aufsehen hat der Polizeieinsatz am vergangenen Mittwoch in Weißenfels an verschiedenen Orten mit ca. 200 Polizisten gesorgt.
Mit dem Umfang des Einsatzes und der Anzahl der eingesetzten Kräfte hat auch die Stadtverwaltung nicht gerechnet, wenngleich ein notwendiger Handlungsbedarf nicht überraschend ist.


Oberbürgermeister Risch: „Mit Sorge betrachte ich im Nachgang die Diskussion über die Art und Weise des Einsatzes. Seitens des Stadtrates und der Mitarbeiter der Stadtverwaltung wird ein konsequentes Vorgehen der Polizei gegen Drogenkriminalität aus-drücklich begrüßt! Unabhängig der Diskussion: Sollten die Kosten für eingeschlagene Fensterscheiben bei zukünftigen Einsätzen ein Entscheidungskriterium sein, über-nimmt die Stadt gerne die Kosten!“


Dies ist auch der Standpunkt der Bürger vor Ort. Alles andere wäre ein falsches Signal. In die Führungskräfte der Polizei besteht das absolute Vertrauen, dass der Einsatz an-hand der zu erwartenden Situation sorgsam und angemessen geplant wurde. „Ich bitte auch zukünftig um ein konsequentes Vorgehen gegen Verstöße jeglicher Art, herzlichen Dank.“ Insgesamt sollte sich eine Diskussion vielmehr darauf konzentrieren, Strukturen zu schaffen, die diese Einsätze künftig nicht mehr notwendig machen. Eine solche Diskussion könnte auch die Mehrheit der Bürger vor Ort nachvollziehen.

Quelle: Stadt Weißenfels