Der Spielplatz am Frauenplan ist nun freigegeben worden. Technische Mängel, die bei der sicherheitstechnischen Abnahme festgestellt worden waren, hatten die Freigabe verzögert. So hätte der Defekt am Ringkarussell „Supernova“ schwerwiegende Folgen haben können, die nicht vertretbar gewesen wären. Nach Schwierigkeiten bei der Lieferung des Ersatzteils konnte die Reparatur nun abgeschlossen und der Spielplatz für die Kinder freigegeben werden.

Der Spielplatz am Frauenplan wurde 1992 mit Holzspielgeräten ausgestattet. In den darauffolgenden Jahren nutzten viele Kinder die Fläche sehr intensiv, so dass sich am Anfang des Jahres 2020 die Geräte dann in einem Zustand befanden, der zwar nicht bedrohlich, aber auch nicht mehr reparabel war. Daher erfolgte der Abbau dieser Spielgeräte. An der Neugestaltung der Fläche hatten die Schülerinnen und Schüler der Uta-Grundschule einen maßgeblichen Anteil. In einem Projekt lernten sie, wie vielfältig die Planung und der Bau eines Spielplatzes sind und was dazu alles bedacht und beachtet werden muss. Anschließend trafen sie aus einer Reihe von möglichen Ausstattungen die Auswahl. Am Herzen lagen den Kindern aber nicht nur die Spielgeräte, sondern auch der Ersatz der Linden, deren Zustand ebenfalls nicht mehr tragbar war.

Zum Spielen stehen nun eine Kletterkombination mit Rutsche, eine Wippe und Jugendbänke in einem Sandbereich sowie das aufgearbeitete „alte“ Karussell, eine Nestschaukel, ein weiteres Karussell und eine kleine Raupe in einem gebundenen Fallschutzbelag zur Verfügung. Der farbige Belag aus Gummigranulat macht die Geräte zudem barrierefrei erreichbar. In der Mitte des Spielplatzes befindet sich eine Pflasterfläche mit Bänken, von denen aus die Eltern dem Spiel zuschauen können.

Insgesamt wurden 107.000 Euro bei der Maßnahme verbaut. Möglich wurde die Finanzierung durch eine Förderung des Landes Sachsen-Anhalt über das Programm Stadtumbaumaßnahmen und Eigenmittel der Stadt Naumburg (Saale).

Quelle: Stadt Naumburg