Ab Montag, den 1. März 2021, darf in den Ortsteilen der Stadt Weißenfels, außer in Borau, pflanzlicher Gartenabfall auf selbst genutzten Grundstück verbrannt werden. Für die Kernstadt Weißenfels selbst besteht ein Verbrennungsverbot. In den Ortsteilen werden Container platziert, in denen der Grünschnitt abgelegt werden kann. Damit verspricht sich die Stadt das Verbrennen in den Ortsteilen zu reduzieren und somit einen Beitrag für den Umweltschutz zu leisten.

Unter Beachtung des Brandschutzes und der Wetterlage können pflanzliche Gartenabfälle im März jeweils montags bis freitags von 9 bis 18 Uhr sowie samstags von 9 bis 12 Uhr verbrannt werden.  Eine Verbrennung an Sonntagen und gesetzlichen Feiertagen ist dagegen nicht zulässig. Diese Regelungen sind in der Verbrennungsverordnung des Burgenlandkreises festgehalten. 
„Aus Gründen des Umweltschutzes und um das Verbrennen in den Ortsteilen einzuschränken, wird in diesem Jahr der verbliebene Grünschnitt durch die Stadt Weißenfels abgeholt“, berichtet Oberbürgermeister Risch aus einer Abstimmung mit den Ortsbürgermeistern. Dafür werden in jedem Ortsteil Container aufgestellt. Je nach Größe der Ortschaft können mehrere Stellplätze erforderlich sein. Derzeit wird ein Terminplan erstellt und ab Montag, dem 1. März 2021, in der Presse sowie über Aushänge in den Ortschaften und die Sozialen Medien der Stadt Weißenfels bekannt gegeben. Gartenabfälle in der Kernstadt können im Wertstoffhof Weißenfels montags, mittwochs, donnerstags und freitags von 10 bis 17.30 Uhr und samstags von 9 bis 15.30 Uhr abgegeben werden.

Für das kommende Jahr setzt sich die Stadt Weißenfels für eine Änderung der Verbrennungsverordnung des Burgenlandkreises ein. Nach Ansicht der Stadt sollte in Anlehnung an die Regelungen im Saalekreis ein grundsätzliches Verbrennungsverbot verhängt und eine turnusmäßige Abholung des Grünschnittes umgesetzt werden.