Für die Teilnahme am Präsenzunterricht in den Schulen bedarf es im Burgenland-kreis ab 8. April einer schriftlichen Zustimmungserklärung zur Teilnahme an einem in der Schule und unter Aufsicht der Schule angebotenen Antigen-Schnelltests. Grund ist die schwierige Infektionslage im Burgenlandkreis.


Im Rahmen eines Modelprojekts mit der Universität Halle-Wittenberg nahmen vor den Osterferien bereits 83 % der Schülerinnen und Schüler an bis zu drei Mal pro Woche durchgeführten Testungen teil. Es handelt sich dabei um sogenannte Lolli-Tests. Lehrer und Schüler, die sich ab 8. April nicht testen lassen, müssen sich in den Distanzunterricht begeben. Für den 6. und 7. April gelten Übergangsregelun-gen, sodass Schulen und Eltern sich auf die veränderte Situation einstellen können.


Die Maßnahme traf beim Kreiselternrat und in einer Schulleiterkonferenz auf un-eingeschränkte Zustimmung.
Schulleitungen sollen bereits für den Schulbetrieb am 6. und 7. April 2021 im Rah-men ihrer Möglichkeiten darauf hinwirken, dass Schülerinnen und Schüler bzw. de-ren Eltern, die eine Teilnahme an den Testungen ablehnen, bereits ab Montag im Distanzunterricht bleiben.


Ab dem 8. April 2021 dürfen Lehrkräfte, technisches Personal, pädagogische Be-dienstete, Sozialarbeiter, Schulbegleiter und Verwaltungsbedienstete sowie sons-tige Beschäftigte an und in Schulen und Horten, das Schulgelände oder Hortge-lände nicht betreten, falls keine schriftliche Zustimmungserklärung zur Teilnahme des Schnelltest vorliegen. Für Menschen mit geistiger Behinderung gelten diese Beschränkungen nicht.

Quelle: Landratsamt Burgenlandkreis