Vandalismus und Vermüllung in Naumburg

Am vergangenen Wochenende kam es im Stadtpark der Stadt Naumburg (Saale) erneut zur gewaltsamen Zerstörung von städtischem Mobiliar. Einer Bank wurden mit roher Gewalteinwirkung sämtliche Latten der Sitzfläche entfernt. Der hierdurch entstandene Schaden beläuft sich inklusive zeitlichem Aufwand zum Neuaufbau auf ca. 500 €.

Immer wieder muss festgestellt werden, dass Stadtmobiliar auf öffentlichen Erholungs- und Spielflächen mutwillig zerstört wird. Diese Sachbeschädigungen sind nicht nur ärgerlich für die Stadt, sondern für alle Bürgerinnen und Bürger. Der Erholungswert der Parkanlagen geht zurück, Spielplätze sind vorrübergehend nicht nutzbar. Die hierdurch entstehenden Kosten für Material und Arbeitszeit des Bauhofes könnten sinnvoller eigesetzt werden als zur Beseitigung der Schäden, die durch die Zerstörungswut Einzelner hervorgerufen werden.

 

Auch die Vermüllung von öffentlichen Flächen ist ein Problem, welches gehäuft auftritt. Seinen Müll in der Landschaft zu hinterlassen schadet der Umwelt, den Menschen, dem Erholungswert der Landschaft und unserem Erscheinungsbild gegenüber Gästen unserer Stadt. Dies lässt sich nicht nur auf abgelegenen Feldwegen beobachten, sondern auch auf Freiflächen, auf denen Papierkörbe vorhanden sind. Oft bleibt der Müll daneben liegen oder der Müll wird mit dem Papierkorb angezündet.

 

Das Verunreinigen und Beschädigen von öffentlichen Anlagen stellt entsprechend der Stadtordnung der Stadt Naumburg (Saale) eine Ordnungswidrigkeit dar, die mit einer Geldbuße von bis zu 5.000 € geahndet werden kann. Ebenso kann gemäß § 9 der Stadtordnung der Verursacher zur Übernahme der entstandenen Kosten verpflichtet werden.

 

Die Stadt Naumburg appelliert daher an alle Bürgerinnen und Bürger mit den öffentlichen Grünflächen, Parks und Spielplätzen sorgsam umzugehen, Müll in die dafür vorgesehenen Behälter zu werfen und zu melden, wenn Vandalismus oder Müllablagerung beobachtet wird. Seien Sie Vorbild, wie mit öffentlichen Flächen und Einrichtungen umgegangen werden sollte!

Foto/Quelle: Stadt Naumburg

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