Verbrennen von Gartenabfällen im März

Der März naht und damit beginnt auch wieder die Saison der Gartenfeuer: Auf dem selbst genutzten Grundstück dürfen pflanzliche Gartenabfälle unter Beachtung des Brandschutzes und der Wetterlage verbrannt werden. „Dabei sind die rechtlichen Anforderungen der Verbrennungsverordnung des Burgenlandkreises einzuhalten“, betont Umweltamtsleiterin Dr. Ariane Körner.

Nach der Verordnung dürfen nur pflanzliche Gartenabfälle jeweils montags bis freitags in der Zeit von 9.00 bis 18.00 Uhr und samstags von 9.00 bis 12.00 Uhr verbrannt werden.  Eine Verbrennung an Sonntagen ist dagegen nicht zulässig. „Weiter möchte ich darauf hinweisen, dass gemäß der Verbrennungsverordnung für bestimmte Örtlichkeiten im Burgenlandkreis das Verbrennen generell untersagt ist“, so Dr. Körner. Ein Verbrennen sollte nur nach Ausschöpfung aller anderen Entsorgungsmöglichkeiten in Betracht kommen. Nach wie vor gilt der Grundsatz, dass pflanzliche Gartenabfälle vorrangig durch Kompostierung zu verwerten sind.

So besteht die Möglichkeit für Bürger und Bürgerinnen des Burgenlandkreises, pflanzliche Gartenabfälle auf den Annahmestellen der Abfallwirtschaft Sachsen-Anhalt Süd abzugeben. Dies ist auf den Wertstoffhöfen in Naumburg, Weißenfels und Zeitz, im Kompostwerk Weißenfels sowie auf dem Kompostplatz Nißma ganzjährig möglich. Weiterhin stehen in der Saison der Kompostplatz Hohenmölsen sowie elf weitere Annahmestellen für Grün- und Astschnitt zur Verfügung. Für private Anlieferer aus dem Burgenlandkreis ist die Abgabe einer Menge von maximal 1 m³ pro Anlieferung gebührenfrei. Darüber hinaus gehende Mengen sowie Grün- und Astschnitt von Gewerbebetrieben sind gebührenpflichtig und können nur im Kompostwerk Weißenfels, auf dem Kompostplatz Nißma oder auf dem Grün- und Astschnittplatz in Freyburg (Unstrut) abgegeben werden. Annahmebedingungen sowie Informationen zur Erreichbarkeit der Annahmestellen sind im aktuellen Abfallratgeber sowie auf der Internetseite der Abfallwirtschaft nachzulesen.

Außerdem bietet die Abfallwirtschaft an, Grün- und Astschnitt im 14-täglichen Rhythmus über die Biotonne oder Zusatzbiotonne im Holsystem entsorgen zu lassen. Allen Interessierten bietet die neue Übersicht „Entsorgungs- und Verwertungsweg von Grün- und Astschnitt“ auf der Internetseite www.awsas.de (Rubrik Abfallentsorgung, Entsorgungs- und Verwertungswege) wissenswerte Informationen zur Weiterverarbeitung der Gartenabfälle im Burgenlandkreis. „Wer dennoch verbrennt, sollte die Gartenabfälle grundsätzlich vorher komplett umschichten, um kleinere Tiere wie z. B. Igel, Mäuse, Vögel und Insekten, die die Haufwerke häufig als Unterschlupf nutzen, zu vertreiben. Ein bloßes Rütteln am Haufen reicht dagegen nicht aus, da sich die Kleintiere eher völlig ruhig verhalten statt zu flüchten“, fordert Dr. Ariane Körner auf.

Umweltamt kontrolliert Feuerstellen

Mitarbeiter des Umweltamtes des Burgenlandkreises werden im März 2020 die Einhaltung der Vorschriften der Verbrennungsverordnung durch Kontrollen vor Ort überwachen. Festgestellte Verstöße gegen Anforderungen der Verbrennungsverordnung kann die Behörde als Ordnungswidrigkeiten ahnden. Für Anfragen, Hinweise und Beschwerden zur Verbrennung pflanzlicher Gartenabfälle können Bürgerinnen und Bürger über das Smartphone die mobile Internetseite http://umweltradar.blk.de nutzen. Aber auch der direkte Kontakt zum Umweltamt unter der E-Mail-Adresse umweltamt@blk.de bzw. der Telefonnummer 03443 / 372 241 ist möglich.

Information im Internet

Die Verbrennungsverordnung des Burgenlandkreises, eine interaktive Karte und weitergehende Informationen zu den Standorten aller Grün- und Astschnitt-Annahmestellen können über die Homepage des Burgenlandkreises unter http://verbrennen.blk.de abgerufen werden.

Quelle: Landratsamt Burgenlandkreis