Der Weißenfelser Stadtjäger Armin Deubel bittet Verkehrsteilnehmende um besondere Rücksichtnahme. In der Spätjahreszeit steigt die Gefahr durch Wildwechsel deutlich an, insbesondere in Mais- und Getreidefeldern, wo die Tiere oft nicht zu sehen sind. Beispiele aus Weißenfels zeigen die Gefahrenlage entlang des Aupitzer Wegs sowie an den Bundesstraßen.
Hintergrund: Durch Erntearbeiten und das Wechseln zwischen Feld und Straßennetz treten vermehrt Rotte Schwarzwild oder einzelne Wildtiere auf öffentlichen Wegen auf. Dies kann zu schweren Unfällen führen, auch bei höherer Geschwindigkeit. Stadtjäger Deubel mahnt daher: Rechnen Sie gerade jetzt mit Wildwechsel, besonders dort, wo Maisfelder angrenzen.
Appell des Stadtjägers:
- Achten Sie vermehrt auf Wildwechsel, insbesondere während der Erntezeit.
- Reduzieren Sie Geschwindigkeit, planen Sie mehr Reaktionszeit ein.
- Seien Sie besonders aufmerksam an Kanten von Maisfeldern und an Feldern, die in Straßenbereiche übergehen.
Verhaltenshinweise bei Wildwechsel:
- Bei einem Wildunfall besteht gesetzliche Meldepflicht gegenüber der Polizei.
- Auch wenn am Fahrzeug äußerlich kein Schaden sichtbar ist, kann das Tier verletzt oder getötet worden sein. Ein entsprechender Einsatz von Polizei oder Rettungsleitstelle ermöglicht die Benachrichtigung des zuständigen Jägers, der die Situation fachgerecht bewertet und handelt.
Kontakt/Ansprechpartner:
- Weißenfelser Stadtjäger Armin Deubel steht für weitere Informationen und Hinweise zur Verfügung.
Schlussbemerkung: Durch besonnene Fahrweise und rechtzeitige Meldung von Wildunfällen können unfallbedingte Verletzungen von Mensch und Tier minimiert werden. Bleiben Sie aufmerksam und unterstützen Sie die örtlichen Jagdbehörden durch verantwortungsvolles Verhalten im Straßenverkehr.





