Das SRH Klinikum Zeitz hat umgehend auf die positive Testung von fünf Patienten und sechs Mitarbeitern auf Covid-19 reagiert.


In dem betroffenen Bereich herrscht inzwischen ein Aufnahmestopp, dessen Dauer über die Inkubationszeit von COVID-19 hinausgeht. Erst frühestens nach Pfingsten werden Neuaufnahmen wieder möglich sein.
Das Klinikum hat mit Bekanntwerden der Fälle die Hygienemaßnahmen deutlich verschärft, Kontaktreduzierung ist dabei oberstes Gebot: So sind die Patienten einzeln in Zimmern untergebracht. Dem Bereich ist ein fester Personalstamm zugeordnet, der nicht auf anderen Stationen tätig ist. Die Mitarbeiter tragen eine Schutzausrüstung mit FFP2-Masken, Handschuhen und Kitteln. Zeitgleich wurde die MNS-Pflicht auf alle Bereiche des Hauses ausgedehnt. Therapeutische Maßnahmen, bei der der Kontakt zwischen Mitarbeitern und Patienten besonders eng ist, wurden auf das Notwendigste beschränkt.
Die derzeit noch 16 Patienten, die alle negativ getestet sind, werden in den kommenden Tagen wie geplant entlassen.
Die fünf infizierten Patienten werden inzwischen im SRH Wald-Klinikum Gera behandelt, einem ausgewiesenen Schwerpunktzentrum für die COVID-19-Therapie. Die Betroffenen, die wegen ihrer Vorerkrankungen und ihres Alters zur Risikogruppe gehören, werden auf der Corona-Normalstation versorgt und müssen nicht intensivmedizinisch behandelt werden.
Im Klinikum selbst wurden 40 Mitarbeiter, die im betroffenen Bereich tätig sind oder Kontakt zu den Patienten hatten, wiederholt getestet.

Quelle: SRH Klinikum Burgenlandkreis