Wie würde sich der Bau einer Lärmschutzwand im Röntgenweg auf die Verkehrsbelastung im Robert-Koch-Weg auswirken? Dieser Frage wird die Weißenfelser Straßenverkehrsbehörde mit einer Simulation nachgehen. Dafür wird nach den Sommerferien eine Polleranlage im Röntgenweg aufgestellt. Genauso wie die geplante Lärmschutzwand verhindern die Poller die Durchfahrt in die Brückenstraße. Im Rahmen der Verkehrssimulation wird der Robert-Koch-Weg zudem zur Einbahnstraße. Erlaubt ist dann nur noch die Durchfahrt von der Burgwerbener Straße bis zum Röntgenweg. Die geänderte Verkehrsführung gilt für etwa drei Monate. In dieser Zeit werden mehrere Verkehrserhebungen in den betreffenden Straßen durchgeführt. Um einen Vergleich des Verkehrsaufkommens durchführen zu können, haben die Mitarbeiter der Straßenverkehrsbehörde bereits vor den Sommerferien Verkehrserhebungen im Robert-Koch-Weg, im Röntgenweg und in der Brückenstraße durchgeführt. Der genaue Starttermin für die Simulation steht noch nicht fest, wird aber rechtzeitig mitgeteilt. Nach der Untersuchung werden die Ergebnisse ausgewertet und im Stadtentwicklungsausschuss vorgestellt.

Hintergrund:

Im Röntgenweg soll eine Lärmschutzwand errichtet werden. Die Weißenfelser Stadträte sprachen bereits im Januar 2022 über das Thema. Für Diskussionen sorgte die geänderte Verkehrsführung, die mit dem Bau der Lärmschutzwand einhergehen würde. Die Durchfahrt vom Röntgenweg in die Brückenstraße wäre nicht mehr möglich. Aus diesem Grund hatten sich Anwohnerinnen und Anwohner des Robert-Koch-Weges an die Stadträte gewandt, weil sie eine stärkere Verkehrsbelastung in ihrer Straße befürchteten. Die Mitglieder des Stadtentwicklungsausschusses forderten die Stadtverwaltung deshalb auf, im Vorfeld einer möglichen Beschlussfassung ein Verkehrsgutachten zu erstellen.

Quelle: Stadt Weißenfels

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